Das ist eine Übung, die sich fast überall und jederzeit durchführen lässt und die helfen kann, den Fokus wieder auf das Hier und Jetzt zu lenken und den Geist frei zu machen.
Blicke dich um und finde fünf Dinge, die du siehst. Benenne sie in Gedanken. Achte nicht nur auf Dinge in deiner Nähe sondern auch welche, die weiter weg sind oder die dem Auge beinahe entgehen aufgrund ihrer Kleinheit.
Lausche in deine Umgebung und benenne vier Geräusche, die du hören kannst. Es ist nicht relevant, ob du die Geräusche als angenehm oder unangenehm bewertest, jedes Geräusch ist gleich willkommen.
Benenne drei Empfindungen, die du fühlen kannst. Das kann der Stoff auf deiner Haut sein, eine Verspannung, die Temperatur des Raumes, was auch immer. Wenn du keine drei Dinge finden kannst, ist das auch in Ordnung. Es geht in dieser Übung um die Intention, nicht ums Gelingen.
Versuche, zwei Gerüche zu identifizieren, da wird es bei mir meist schon richtig knifflig. Schnüffle, ob du zwei Gerüche finden kannst.
Zuletzt versuche, in deinem Mund einen Geschmack zu benennen, den du wahrnimmst. Auch hier gilt: wenn du keinen findest, dann ist das eben so. Du hast es zumindest versucht.
Am Ende der Übung atme ein paar Mal tief durch, spüre kurz hinein, wie sich dein Geist nach der Übung anfühlt, gehe weiter in den Alltag.